Inhaltsverzeichnis:
- Das STOP-Prinzip: Die Rangfolge der Schutzmaßnahmen
- Der manuelle Prozess: Warum Excel-Listen keine Sicherheit bieten
- Der LapID Prozess: Prävention digital und automatisiert
- Die Vorteile im direkten Vergleich
Auf einen Blick
- Das STOP-Prinzip legt eine gesetzlich bindende Rangfolge für Arbeitsschutzmaßnahmen fest. Diese reicht von der Substitution (Gefahrenbeseitigung) über technische und organisatorische Lösungen bis hin zu personenbezogenen Maßnahmen.
- Während die vollständige Vermeidung einer Gefahr die wirksamste Methode ist, müssen bei verbleibenden Risiken technische Barrieren errichtet werde. Zusätzlich müssen auch organisatorische Abläufe sowie Verhaltensweisen festgeschrieben werden.
- Die herkömmliche manuelle Verwaltung dieser Maßnahmen (z. B. via Excel) ist oft fehleranfällig, zeitintensiv und birgt durch lückenhafte Dokumentation erhebliche Haftungsrisiken im Falle eines Unfalls.
- Digitale Lösungen wie LapID automatisieren organisatorische und personenbezogene Prozesse, wie etwa die Führerscheinkontrolle oder Unterweisungen. So wird eine rechtssichere, effiziente und lückenlose Dokumentation gewährleistet.
Das STOP-Prinzip: Die Rangfolge der Schutzmaßnahmen
Um Gefährdungen richtig zu begegnen geben Gesetzgeber und Berufsgenossenschaften eine klare Reihenfolge vor. Hierbei handelt es sich um die Prinzipien der Prävention. Die Reihenfolge ist dabei bindend und lässt sich einfach als STOP-Prinzip zusammenfassen.
Das STOP-Prinzip im Überblick
- S = Substitution = Die Gefahr beseitigen
- T = Technische Maßnahmen = Die Gefahr abschirmen
- O = Organisatorische Maßnahmen = Den Ablauf sichern
- P = Personenbezogene Maßnahmen = Den Mensch schützen
Substitution – die erste Stufe
Die wirksamste Maßnahme zur Reduzierung von Gefahren und Risiken ist, die Gefahrenquelle vollständig zu ersetzen oder zu entfernen.
Praktische Beispiele zur Substitution
- Ersatz eins giftigen Reinigungsmittels durch eine ungiftige Alternative zur Gebäudereinigung.
- Vermeidung von risikoreichen Fahrten (z.B. bei schlechten Witterungsbedingungen), stattdessen Videokonferenzen.
- Nutzung der Bahn statt des Pkws bei Übermüdungsgefahr durch lange Termine.
Der Vorteil der Substitution: Wo keine Gefahr ist, kann auch kein Unfall entstehen. Hierdurch wird das Haftungsrisiko gesenkt.
Technische Maßnahmen – die zweite Stufe
Lässt sich die Gefahrenquelle nicht vollständig ersetzen oder entfernen, müssen technische Lösungen eingesetzt werden, um den Kontakt der Mitarbeiter mit der potenziellen Gefahrenquelle zu verhindern.
Praktische Beispiele für technische Maßnahmen
- Einsatz von Lichtschranken an Maschinen, um einen automatischen Stop auszulösen, wenn man in den Gefahrenbereich gelangt
- Bremsassistenten bei Gabelstaplern und Flurförderzeugen, die auf dem Betriebsgelände unterwegs sind.
- Beschaffung von Fahrzeugen mit modernen Fahrassistenzsystemen
- Einbau von Trennwänden und Lagerungssystemen in Transportern zur Sicherstellung der Ladungssicherung
Organisatorische Maßnahmen - die dritte Stufe
Können auch die technischen Maßnahmen den Kontakt zur Gefahrenquelle nicht vollständig ausschließen, müssen Prozesse und Verhaltensweisen geregelt werden. Diese dienen der Gefahrenprävention und schützen die Mitarbeiter.
Praktische Beispiele für organisatorische Maßnahmen
- Klare Trennung von Fuß- und Fahrwegen auf dem Betriebsgelände
- Regelung von Arbeits- und Pausenzeiten zur Vermeidung von Ermüdung
- Regelmäßige Führerscheinkontrollen bei Mitarbeitern, die Firmenfahrzeuge nutzen.
- Festgelegte Intervalle für die Überprüfung von Arbeitsmitteln, wie die UVV-Fahrzeugprüfung oder die DGUV V3 Ladekabel-Prüfung
Personenbezogene Maßnahmen – die vierte Stufe
In letzter Instanz müssen die Mitarbeiter zum Umgang mit dem Risiko oder der Gefahrenquelle geschult und für die potenziellen Risiken sensibilisiert werden. Ein typisches Mittel hierfür sind Unterweisungen, die in regelmäßigen Abständen für alle Mitarbeiter durchgeführt werden.
Praktische Beispiele für personenbezogene Maßnahmen
- Ausrüstung der Mitarbeiter mit der erforderlichen persönlichen Schutzausrüstung
- Regelmäßige Unterweisung der Mitarbeiter nach DGUV Vorschrift 1, Arbeitsschutzgesetz und Betriebssicherheitsverordnung
Der manuelle Prozess: Warum Excel-Listen keine Sicherheit bieten
In vielen Unternehmen werden organisatorische und personenbezogene Maßnahmen oft noch manuell verwaltet. Der Prozess sieht dabei oft umständlich aus und ist fehleranfällig. Er bindet Ressourcen, die eigentlich für die aktive Gestaltung der Sicherheit benötigt würden.
Die vier häufigsten Probleme sind:
- Unübersichtliche Terminverwaltung: Fristen für UVV-Prüfungen oder Unterweisungen werden in Excel gepflegt. Nicht aktualisierte und veraltete Listen führen schnell dazu, dass Termine übersehen werden.
- Hoher Zeitaufwand: Verantwortliche Personen im Unternehmen, sei es die Fachkraft für Arbeitssicherheit oder der Fuhrparkmanagermüssen den Kollegen hinterherlaufen, um z.B. Unterschriften für durchgeführte Unterweisungen einzusammeln.
- Fehlende Dokumentation: Im Falle eines Arbeitsunfalls fordert die Berufsgenossenschaft entsprechende Nachweise. Ein verlorener Papierbeleg kann schnell teuer werden und zu Regressforderungen, dem Verlust des Versicherungsschutzes oder Bußgeldern führen.
- Mangelnde Flexibilität: Insbesondere Mitarbeiter im Außendienst oder im Homeoffice sind für Präsenzschulungen oder physische Kontrollen schwer zu erreichen. Termine werden verschoben und am Ende aufgrund der fehlenden Flexibilität vergessen.
Der LapID Prozess: Prävention digital und automatisiert
Der Schlüssel zu mehr Sicherheit im Unternehmen ist die Digitalisierung, denn Sie trägt dazu bei, Prozesse einfach und schlank zu gestalten, um den Prinzipien der Prävention gerecht zu werden. LapID unterstützt Unternehmen dabei, ihren Pflichten im Rahmen der Prävention rechtssicher nachzugehen. Einfach integriert in den Arbeitsalltag – ohne operative Hektik.
So unterstützt LapID die Prinzipien der Prävention
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Das „O“ im STOP-Prinzip Automatisierung organisatorischer Maßnahmen |
Das „P“ im STOP-Prinzip Stärkung personenbezogener Maßnahmen |
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Die Vorteile im direkten Vergleich
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Anforderung |
Manueller Prozess |
Mit LapID |
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Überblick |
Dezentrale Listen, oft veraltet und fehleranfällig. |
Zentrales Dashboard mit Fahrzeugakte und Personenverwaltung |
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Erinnerung |
Manuell via E-Mail oder Telefon direkt an den Mitarbeiter. |
Automatisch per E-Mail, SMS und/oder Push-Benachrichtigung. |
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Rechtssicherheit |
Risiko für Lücken in den Daten und fehlende Unterlagen in den Akten. |
Lückenlose, rechtssichere Historie über alle Erinnerungen, Eskalationen und durchgeführten Termine. |
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Aufwand |
Hoch durch manuelle Verwaltung und Kontrolle |
Gering (Management by Exception) |
Die Prinzipien der Prävention sind mehr als nur eine gesetzliche Vorgabe. Sie sind ein wirtschaftlicher Faktor und ein Zeichen der Wertschätzung gegenüber den eigenen Mitarbeitern. Während Substitution und technische Maßnahmen oft mit Investitionen verbunden sind, lassen sich organisatorische und personenbezogene Maßnahmen heutzutage leicht mit digitalen Lösungen effizient gestalten.
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