CSRD - In der Praxis für Unternehmen

Die Bedeutung von Nachhaltigkeit steigt: Für Unternehmen bedeutet das wachsende Verpflichtungen. So muss der CO2-Ausstoß des Unternehmens in Zukunft genau gemessen und offengelegt werden. Aber welche Datenbasis liegt dem CSRD Reporting zugrunde und welche Aspekte im Unternehmen sind betroffen?

Der Einfluss von Nachhaltigkeit auf Unternehmen

Es gibt verschiedene Stellen im Unternehmensprozess, an denen sich Unternehmen mit Nachhaltigkeit beschäftigen müssen. Dazu gehört zum einen die eigene Liefer- und Wertschöpfungskette, zum anderen aber auch die Zusammenarbeit mit Kunden.

Kunden haben zunehmend höhere Anforderungen, was die Nachhaltigkeit des Unternehmens betrifft. So kann es bspw. dazu kommen, dass Nachhaltigkeitsaspekte fester Bestandteil in Ausschreibungen werden und Unternehmen Kennzahlen und Informationen zur eigenen Nachhaltigkeit offenlegen müssen.

Datenbasis als Grundlage für die CSRD

Um einen Überblick über die CO2-Werte des Unternehmens zu erhalten, muss eine geeignete Datenbasis geschaffen werden. Im ersten Schritt müssen Unternehmen daher definieren, in welchen Bereichen Daten zum CO2-Ausstoß ermittelt werden müssen. Diese fließen dann in ein gesamtheitliches Datenmodell und bilden die Grundlage für den späteren CSRD-Bericht.

Den Rahmen für den Report bietet das ESG-Rahmenwerk. ESG steht für Environment (Umwelt), Social (Soziales) und Governance (verantwortungsvolle Unternehmensführung). Der Fokus der Nachhaltigkeitsberichterstattung liegt auf dem CO2-Reporting, aber auch andere Bereiche gewinnen an Bedeutung.

Für den Start des CSRD-Reportings helfen diese 4 Schritte:

  1. Verstehen: Wie funktioniert die Berechnung von Emissionen und wie können die Informationen darüber für Entscheidungen in Bezug auf die Nachhaltigkeit genutzt werden?
  2. Ziele setzen: Wie erreichen wir die Null-Emissionen-Grenze? Wie können wir die Infrastruktur im Unternehmen für die Erfassung und Messung von Emissionen vorbereiten?
  3. Reduzieren: Welche Emissionen sollen reduziert oder ganz vermieden werden? Wie können wir geeignete Maßnahmen umsetzen?
  4. Kompensieren: Welche Kompensationsmöglichkeiten gibt es für Emissionen, die sich nicht oder nur schwer reduzieren lassen?

Welche Daten genau erfasst werden müssen, ist abhängig von der Branche des Unternehmens und der Struktur. Jedes Unternehmen muss daher individuell betrachten, welche Daten für ein Reporting erforderlich sind und wie diese am besten erfasst werden können. Berücksichtigt werden sollten die folgenden drei Bereiche:

  • Bereich: Direkte Einflüsse des Unternehmens auf den Klimawandel
  • Bereich: Indirekte Einfüsse des Unternehmens auf den Klimawandel
  • Bereich: Vor- und nachgelagerte Prozesse

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Ökologische Aspekte der Nachhaltigkeit: Betriebliche Mobilität

Auch die betriebliche Mobilität wird durch die CSRD beeinflusst. Das betrifft nicht nur das Fuhrparkmanagement. Weitere Aspekte, die hier berücksichtigt werden müssen sind:

  • die Mobilität der Mitarbeiter (z. B. der Weg zur Arbeit oder das Travelmanagement)
  • der Besucherverkehr (Fragestellungen wie z. B.: Wie erreichen Besucher den Firmenstandort?)
  • der Werksverkehr

Bei der Mobilität der Mitarbeiter wird sich zunehmend die Frage stellen, wie diese zu einer Reduzierung des CO2 Ausstoßes beitragen können. Folgende Fragen sind relevant:

  • Wie können die Arbeitswege der Mitarbeiter möglichst CO2-neutral gestaltet werden?

Welche Anreize können Unternehmen schaffen, damit Mitarbeiter z. B. auf das eigene Auto verzichten und stattdessen mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder alternativen Mobilitätskonzepten, wie Carsharing oder Car-Pooling den Arbeitsweg bestreiten?

Auch das Travelmanagement steht vor einer Herausforderung. Diese Frage spielen hier eine Rolle:

  • Wie können Dienstreisen umweltfreundlich gestaltet werden?
  • Gibt es alternative Fortbewegungsmöglichkeiten zum Dienstwagen?
  • Ist der Umstieg auf die Bahn eine Alternative zum Flug?

Ökologische Apsekte der Nachhaltigkeit: Liefer- und Wertschöpfungsketten

Einen Einfluss auf die Nachhaltigkeit des Unternehmens hat auch die eigene Liefer- und Wertschöpfungskette. Ressourceneinsatz, Transportwege und Arbeitsbedingungen sind hier nur einige Beispiele, die berücksichtigt werden müssen.

Insbesondere im Hinblick auf die Lieferkette sind Unternehmen in der Pflicht. Mehr dazu in unserer Themenreihe zum Lieferkettengesetz:

Soziale und regulatorische Aspekte der Nachhaltigkeit

Die spezifischen Berichtspflichten der Unternehmen sind nicht nur durch ökologische Aspekte der Nachhaltigkeit abgedeckt. Aus den Dimensionen „Umwelt“, „Soziales“ und „Governance“ ergeben sich weitere Themen, die im Unternehmen zur Einhaltung der CSRD berücksichtigt werden müssen.

Hierzu zählen u.a.:

  • Chancengleichheit und Gleichberechtigung
  • Arbeitsbedingungen, sichere Arbeitsplätze und eine gesunde Arbeitsumgebung
  • Wahrung der Menschenrechte und internationaler Standards
  • Korruptionsbekämpfung
  • Beziehungen zu Geschäftspartnern

Nachhaltigkeit hat dabei nicht nur einen Einfluss auf die internen Prozesse des Unternehmen. Ein nach außen hin nachhaltig ausgerichtetes Unternehmen kann von Wettbewerbsvorteilen profitieren. Das betrifft auch die Einstellung neuer Mitarbeiter. Denn Nachhaltigkeit ist für viele Menschen ein wichtiger Wert, der auch bei der Berufswahl immer mehr miteinbezogen wird.

CSRD sicher umsetzen mit digitalen UnterweisungenAus der CSRD ergeben sich viele Themen, die im Unternehmen behandelt werden müssen. Dabei geht es nicht nur um die Berichterstattung über diese Aspekte, sondern auch um die Umsetzung im Unternehmen.

  • Wie werden diese Themen im Unternehmen umgesetzt?
  • Welche Maßnahmen werden ergriffen, um die Mitarbeiter für deren Relevanz zu sensibilisieren?

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