Führerscheinkontrolle: Der Papierführerschein im Fuhrpark

Die EU-Kartenführerscheine stecken noch nicht in jedem Portemonnaie. Viele Fahrer, die ihre Führerscheinprüfung in den 80er Jahren oder früher erfolgreich bestanden haben, tragen einen Papierführerschein im Geldbeutel – oftmals gefaltet, weil er sonst zu groß für die gängigen Portemonnaies ist. Nicht nur ein Unterschied in der Größe, sondern auch in der Kontrollmethode: Seit einigen Jahren können Inhaber von Kartenführerscheinen diese mittels Apps kontrollieren. Funktioniert die App-Methode auch bei Papierführerscheinen? Wir geben einen Überblick über die Führerscheinkontrolle bei Papierführerscheinen.

In einem Fuhrpark gibt es nicht nur unterschiedliche Fahrzeugmodelle, sondern auch diverse Varianten von Führerscheinen. Wir geben eine Übersicht über die Führerscheinarten in Deutschland. Im Folgenden befassen wir uns mit der Führerscheinkotrolle von Papierführerscheinen. Weshalb eine regelmäßige Führerscheinkontrolle im Fuhrpark Pflicht ist? Das ist die rechtlichen Basis.

Der Papierführerschein:
Der rosafarbene Führerschein wird aus einem Spezialpapier angefertigt und ist wie ein Flyer gefaltet. Daraus ergeben sich insgesamt sechs Seiten mit wichtigen Angaben zur Person und zur Fahrerlaubnis. Das Papier des rosafarbenen Führerscheins ist deutlich dicker als herkömmliches Druckpapier. Das DIN-A7-große Dokument entspricht der Größe 7,4 x10,5 cm. 

Weitere Informationen zu verschiedenen Führerscheinarten und woran Sie einen Original-Führerschein erkennen erhalten Sie in unseren Beiträgen:
- Führerscheinarten in Deutschland
- Internationaler Führerschein
- Original-Führerschein erkennen

Warum gibt es neben der manuellen Methode auch elektronische Kontrollmöglichkeiten?

Mindestens zweimal jährlich ist der Arbeitgeber beziehungsweise das Fuhrparkmanagement dazu angehalten, die Führerscheine der Mitarbeiter, die einen Dienstwagen oder ein Poolfahrzeug nutzen, zu kontrollieren. Die Führerscheinkontrolle kann manuell oder aber – sofern die eingesetzte Lösung rechtlich unbedenklich ist – elektronisch erfolgen. Hierfür gibt es auf dem Markt diverse Anbieter. Ziel ist es, den Fuhrparkleiter zu entlasten, da Führerscheinkontrollen sehr viel Zeit in Anspruch nehmen können.

Bei der manuellen Führerscheinkontrolle nimmt der Verantwortliche eine Sichtkontrolle des Führerscheins vor. Hierzu muss der jeweilige Fahrer informiert und ein Termin ausgemacht werden. Elektronische Kontrollmöglichkeiten, die auch dieses Terminmanagement übernehmen, gibt es viele. Darunter stechen vor allem Selbstkontrollen hervor, die sowohl dem Fuhrparkverantwortlichen als auch dem Fahrer entgegenkommen – zumindest auf den ersten Blick. Hierzu zählen Smartphone-Apps mit Objekterkennung, QR-Codes und Barcodes. Was die Methoden ausmacht und wie es um ihre Rechtssicherheit steht, erläutern wir in unserem Vergleich der Kontrollmethoden.

Neben den genannten Varianten gibt es allerdings auch Lösungen, die rechtlich unbedenklich eine Führerscheinkontrolle ermöglichen. Dazu zählen die manuelle Kontrolle durch den Fuhrparkleiter oder automatisierte Kontrollmethoden mittels RFID-Siegeln oder Apps. Doch welche Kontrollmethode ist die beste für Papierführerscheine?

Sie haben Fragen zu unseren Compliance-Lösungen für Ihren Fuhrpark? Unser  Vertriebsteam berät Sie gerne.

Papierführerschein: App-gestützte Sichtkontrolle mit der LapID Manager App

Will man die Prozesse im Fuhrpark automatisieren und setzt bei der Führerscheinkontrolle auf eine App-Lösung, kommt man schnell auf die LapID Manager App. Diese funktioniert sowohl bei Papierführerscheinen als auch mit EU-Kartenführerscheinen. Bei der Manager App von LapID handelt es sich um eine teilautomatisierte Kontrolle der Führerscheine via Smartphone. Sie ist mit allen Führerscheinarten kompatibel, die Sichtprüfung des Führerscheins und damit die Echtheitsprüfung erfolgt durch den Fuhrparkverantwortlichen. Die Kontrolle selbst wird automatisiert im LapID System dokumentiert. Was die Manager App ausmacht, für welche Fuhrparks sie sich eignet und wie genau sie funktioniert? Die LapID Manager App im Einsatz.

Papierführerschein: Stationsgebundene Selbstkontrolle mit dem LapID Siegel

Will man die Führerscheinkontrolle so organisieren, dass der Fahrer die Kontrolle selbst durchführt, muss gewährleistet werden, dass die Kontrollmethode die Echtheit des Führerscheins sicherstellt. Hierfür bieten sich Lösungen mit Identifikationsmedien wie dem patentierten RFID-Siegel von LapID an. Minimiertes Haftungsrisiko, hoher Komfort für Fuhrparkmanagement und Fahrer und Kompatibilität mit allen Führerscheinarten – genau das macht die Kontrolle mittels LapID Siegel aus. Hier ist keine Sichtkontrolle durch den Fuhrparkleiter nötig, da das Siegel manipulationssicher mit dem (Papier-) Führerschein verbunden wird. Wir erklären Ihnen, was sich hinter dem LapID Siegel verbirgt, für welche Fuhrparks es sich eignet und stellen den Vergleich zu unseren anderen hauseigenen und rechtlich unbedenklichen Führerscheinkontrollmethoden auf: Das LapID Siegel im Einsatz.

Diese Kontrollmethode eignet sich am besten für Papierführerscheine – doch was genau passiert im Hintergrund, wenn der Führerschein samt RFID-Siegel vor eine von deutschlandweit 1.200 Prüfstationen gehalten wird? Wir nehmen Sie mit hinter die Kulissen und erklären die Technik, hinter dem LapID Siegel.

Darf das Siegel auf dem Führerschein angebracht werden?

Bei der Nutzung von Identifikationsmedien zur Führerscheinkontrolle kommt schnell die Frage auf, ob diese überhaupt auf dem Führerschein angebracht werden dürfen. Wir haben hierzu nachgefragt. Das Bundesverkehrsministerium und Juristen haben bestätigt, dass das LapID Siegel auf allen Führerscheinarten aufgebracht werden darf - sofern dadurch keine Eintragungen bedeckt werden.

Wie und wo wird das Siegel angebracht?

Aufgrund der geringen Siegelgröße findet es auf jedem Führerschein Platz. Wie das Siegel auf einem Papierführerschein richtig angebracht wird, können Sie in unserem Erklärvideo sehen. 

Bei Bedarf kann das Siegel einfach und rückstandslos vom Führerschein entfernt werden. Dies ist durch einen von LapID entwickelten und auf vielen Führerscheintypen getesteten Spezialkleber grundsätzlich gewährleistet.

Umtauschfristen: Papierführerscheine bis 2033 gültig

Die grauen oder rosafarbenen Papierführerscheine verlieren übrigens 2033 ihre Gültigkeit und müssen dann gegen einen EU-Führerschein im Scheckkartenformat umgetauscht werden. 

Fazit: LapID funktioniert auch bei Papierführerscheinen

LapID bietet Ihnen die perfekte Mischung an Kontrollmethoden, damit Sie der Pflicht der Führerscheinkontrolle rechtlich unbedenklich, teil- bis vollautomatisiert und vor allem zeitsparend und revisionssicher dokumentiert nachkommen können. Egal ob es um Kartenführerscheine oder Papierführerscheine geht, wir beraten Sie gerne maßgeschneidert auf Ihren Fuhrpark!

 

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Kathrin Mikalay

Kathrin Mikalay


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