Inhaltsverzeichnis:
- Outsourcing: Reifenmanagement
- Was bedeutet Outsourcing im Reifenmanagement?
- Welche Leistungen sind beim Outsourcing des Reifenmanagements enthalten?
- Ab wann lohnt sich das Outsourcing des Reifenmanagements im Fuhrpark?
- Vor- und Nachteile von Reifen-Outsourcing
- Inhouse-Reifenmanagement: Manuell vs. Digital
Auf einen Blick:
- Zeitgewinn und Planungssicherheit: Das Outsourcing des Reifenmanagements über Full-Service-Verträge reduziert Ihren administrativen Aufwand massiv und bietet durch Pauschalraten finanzielle Sicherheit bei der Planung.
- Bleibende Verantwortung: Trotz externer Dienstleister verbleibt die Halterverantwortung im Unternehmen. Deshalb müssen Sie sicherstellen, dass die Reifen verkehrssicher sind und Wechselintervalle eingehalten werden.
- Digitale Kontrolle: Mit Lösungen wie der LapID Fahrzeugverwaltung binden Sie Fahrer aktiv ein, um den Reifenzustand regelmäßig zu dokumentieren und Compliance-Vorgaben einfach zu erfüllen.
Outsourcing: Reifenmanagement
Im Fuhrparkmanagement spielen der Reifenwechsel und das Reifenmanagement generell eine wichtige Rolle. Der Fuhrparkverantwortliche muss sicherstellen, dass die Dienstwagenfahrer mit der richtigen und verkehrstauglichen Bereifung unterwegs sind. Bei mehreren Dienstwagen und einem Wechselintervall von 2 Mal im Jahr pro Fahrzeug stellt sich daher die Frage, ob Outsourcing sinnvoll ist.
Was bedeutet Outsourcing im Reifenmanagement?
Beim Outsourcing werden die Verantwortung rund um die Bereifung an einen externen Dienstleister abgegeben. Dies geschieht oft über die Leasinggesellschaften. Diese haben im Rahmen des Full-Service-Leasing meist Rahmenverträge mit großen Reifenhandelsketten abgeschlossen.
Welche Leistungen sind beim Outsourcing des Reifenmanagements enthalten?
Die Leistungen variieren je nach Partner, umfassen in der Regel aber den saisonalen Reifenwechsel, die Einlagerung von nicht genutzten Reifensätzen und die Ersatzbeschaffung bei Verschleiß oder Defekt. Außerdem übernehmen Dienstleister mitunter auch die Kontrolle des Reifendrucks und die Wuchtung der Reifen.
Ab wann lohnt sich das Outsourcing des Reifenmanagements im Fuhrpark?
Das Outsourcing des Reifenmanagements lohnt sich insbesondere für dezentral organisierte Fuhrparks, deren Fahrzeuge weit verstreut sind. Aber auch für große Fuhrparks mit einer Vielzahl von Fahrzeugen kann es sinnvoll sein, dass Reifenmanagement extern zu organisieren.
Die Fahrer können dann auf das Partnernetzwerk zurückgreifen und Fragen rund um die Reifen der Dienstwagen direkt vor Ort klären, statt in die Zentrale fahren zu müssen. Für kleinere, lokal agierende Flotten ist die eigene Organisation des Reifenmanagements in Zusammenarbeit mit einer Vertragswerkstatt hingegen oft günstiger.
Vor- und Nachteile von Reifen-Outsourcing
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Vorteile: |
Nachteile: |
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Entlastung und Effizienz: Das Fuhrparkmanagement muss keine Rechnungen für jeden einzelnen Reifenwechsel prüfen und freigeben. Der administrative Aufwand sinkt. Planungssicherheit: Oft werden feste monatliche Raten (Reifenpauschalen) vereinbart. Das macht die Kostenkalkulation für die Laufzeit des Fahrzeugs vorhersehbar. Bequemlichkeit für Fahrer: Fahrer können über Tankkarten oder Service-Cards direkt Termine bei Partnerwerkstätten machen, ohne in Vorleistung zu treten. Professionelle Lagerung: Die Reifen werden fachgerecht gelagert, was die Lebensdauer erhöht und Platz auf dem Firmengelände spart. |
Kosten: Full-Service-Raten enthalten Risikozuschläge der Anbieter. Fahren Ihre Mitarbeiter sehr materialschonend, zahlen Sie in der Pauschale eventuell mehr als bei einer Abrechnung nach tatsächlichem Aufwand. Eingeschränkte Werkstattwahl: Sie und Ihre Fahrer sind an das Partnernetzwerk des Dienstleisters gebunden. Verlust an Kontrolle: Sie haben weniger direkten Einfluss darauf, welche Reifenmarken genau montiert werden, sofern nicht anders vertraglich geregelt. |
Inhouse-Reifenmanagement: Manuell vs. Digital
Alternativ zum Outsourcing können Unternehmen das Reifenmanagement eigenständig Inhouse übernehmen. Hier gibt es sowohl die Möglichkeit eines manuellen Prozesses als auch die Unterstützung durch digitale Lösungen.
Der manuelle Prozess
Die manuelle Verwaltung ist oft mit hohen Aufwänden verbunden: sei es die Pflege von Excellisten oder das Nachhalten von Terminen. Fahrer müssen regelmäßig an den anstehenden Reifenwechsel erinnert werden. Der Zustand der Reifen wird meist nur beim Werkstattbesuch überprüft. Eine Kontrolle zwischen den Wechselterminen findet nicht statt. So hat das Fuhrparkmanagement keinen Überblick darüber, ob Reifen zum nächsten Reifenwechsel ausgetauscht und erneuert werden müssen.
Der LapID Prozess
Mit LapID werden wichtige Themen rund um das Reifenmanagement digital abgebildet. Die Erinnerung für den nächsten Reifenwechsel kann digital an den Fahrer übermittelt werden. Außerdem können die Fahrer Rechnungen und Unterlagen zu neuen Reifen einfach digital an das Fuhrparkmanagement übermitteln. Unterjährig können Fuhrparkmanager die Reifenprofiltiefen bei den Fahrern abfragen und dokumentieren.
Das LapID System erfasst alle Informationen lückenlos und sicher in der digitalen Fahrzeugakte.

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