Die 6 wichtigsten Fragen zur Verständnisprüfung bei Unterweisungen

Die 6 wichtigsten Fragen zur Verständnisprüfung bei Unterweisungen
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E-Learning-Unterweisungen werden zunehmend beliebter, denn sie sind komfortabel und jederzeit einsetzbar. Aber wie sieht es mit der verpflichtenden Verständnisprüfung bei digitalen Unterweisungen aus? Wir werfen einen Blick auf die rechtlichen Grundlagen und die verschiedenen Formen von Verständnisprüfungen.

Inhaltsverzeichnis:

Wozu dienen Verständnisprüfungen bei einer Unterweisung?

Die Verständnisprüfung soll sicherstellen, dass die Mitarbeiter die vermittelten Inhalte verstanden haben und im Idealfall richtig im Arbeitsalltag umsetzen können. Verständnisprüfungen vertiefen dabei noch einmal das Wissen, wiederholen wichtige Aspekte und tragen somit dazu bei, dass die Inhalte im Gedächtnis bleiben.

Wie kann die Verständnisprüfung bei Unterweisungen erfolgen?

Für Arbeitgeber ist es wichtig zu wissen, dass die Mitarbeiter die Inhalte der Unterweisung auch verstanden haben. Um dies sicherzustellen gibt die DGUV Regel 100-001 folgende Möglichkeiten vor:

  • Stellen von Verständnisfragen
  • Vorführen lassen des Handlungsablaufs
  • Beobachtung der Arbeitsweise

Das alleinige Aushändigen von Vorschriften und Regelungen ist nicht ausreichend. Eine rein schriftliche Unterweisung ist daher nicht möglich. Der Arbeitgeber muss sich vergewissern, dass die Mitarbeiter die Inhalte auch verstanden haben.

Die Verständnisprüfung ist auch für Online durchgeführte Unterweisungen verpflichtend.

Zwischenfragen oder Abschlusstest als Verständnisprüfung?

In persönlich durchgeführten Unterweisungen lassen sich Verständnisprüfungen einfach in die Unterweisung integrieren. Verständnisfragen können einfach während der Unterweisung gestellt werden. Auch ein Abschlusstest ist denkbar.

Bei digitalen Unterweisungen stellt sich oft die Frage, ob Zwischenfragen nach den einzelnen Lektionen ausreichend sind, oder ob ein Abschlusstest zur Verständnisprüfung erforderlich ist. Beides ist möglich, denn die Form der Verständnisprüfung in E-Learning-Unterweisungen ist nicht vorgeschrieben.

Hinweis:
Bei den LapID Unterweisungen finden Sie beide Formen. Die einzelnen Module sind entweder mit Zwischenfragen nach den einzelnen Kapiteln oder mit Abschlusstests ausgestattet. Zum Bestehen der Unterweisung muss ein fest definierter Prozentsatz der Fragen richtig beantwortet werden.

Sind Verständnisprüfungen allein bei digitalen Unterweisungen ausreichend?

Werden Unterweisungen im Unternehmen via E-Learning-Tool durchgeführt, ist bei der Auswahl des Anbieters darauf zu achten, dass mindestens Zwischenfragen oder Abschlusstests integriert sind.

Das allein ist allerdings noch nicht ausreichend. Zusätzlich muss im Unternehmen ein Ansprechpartner definiert und den Mitarbeitern bekanntgegeben werden, der für Rückfragen zu Unterweisungsinhalten zur Verfügung steht.

Tipp: 
Mit LapID können Sie dieser Anforderung ganz einfach nachkommen. In den Benachrichtigungen zur Durchführung einer Unterweisung wird bspw. eine Kontaktperson benannt. Diese kann im LapID Portal hinterlegt werden, über das der Mitarbeiter die Unterweisung aufruft.

Wie lässt sich der Erfolg von Verständnisprüfungen messen?

Beim Einsatz elektronischer Hilfsmittel für Unterweisungen sollten Sie stets darauf achten, wie die Verständnisprüfungen aufgebaut sind. Werden bspw. Grenzen definiert, wie viele Fragen richtig beantwortet werden müssen?

Im Idealfall werden den Mitarbeitern falsch beantwortete Fragen nach Abschluss des Tests angezeigt. So können die Mitarbeiter zu den einzelnen Kapiteln der digitalen Unterweisung zurückkehren, um das Wissen zu vertiefen. Im Bedarfsfall kann der definierte Ansprechpartner im Unternehmen kontaktiert werden, um das Thema weiter zu besprechen.

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Welche Formen von Verständnisprüfungen gibt es in E-Learning-Angeboten?

Für die Verständnisprüfung im Rahmen einer E-Learning-Unterweisung können verschiedene Formen eingesetzt werden. Eine Auswahl der gängigsten Frageformen nachfolgend im Überblick: 

Lückentexte

Bei Lückentexten müssen Texte vervollständigt werden. Entweder hat der Nutzer die Möglichkeit, aus verschiedenen Antwortmöglichkeiten auszuwählen oder es wird ein Freitext eingesetzt. Bei Lückentexten werden in der Regel bestimmte Schlüsselbegriffe oder Zahlen aus dem Text entfernt.

Beispiel: 

Verständnisprüfung_Lückentext

Single Choice Fragen

Bei Single Choice Fragen wird dem Nutzer eine Frage gestellt und er erhält verschiedene Antwortmöglichkeiten. In diesem Fall ist die eine Antwort auszuwählen, die richtig ist.

Beispiel: 

Verständnisprüfung_MultipleChoice

Multiple Choice Fragen

Im Gegensatz zu den Single Choice Fragen sind bei Multiple Choice Fragen mehrere Antworten richtig, der Nutzer kann also aus den vorgeschlagenen Antwortmöglichkeiten mehrere richtige Antworten auswählen. In der Regel müssen hierbei alle richtigen Antwortmöglichkeiten ausgewählt werden, damit die Frage als richtig beantwortet gewertet wird.

Beispiel:

Frage 3

K-prim Fragen / Wahr-Falsch-Fragen

Bei K-prim Fragen werden dem Nutzer verschiedene Aussagen vorgestellt. Diese sind entweder richtig oder falsch. Der Nutzer muss nun eine Entscheidung treffen, ob die Aussage zutrifft oder nicht.

Beispiel: 

Verständnisprüfung_K-Prim

Numerische Fragen

Bei numerischen Fragen wird ein Zahlenwert erfragt. Hierbei muss der Befragte beispielsweise eine Rechenaufgabe lösen oder einen im Rahmen der Unterweisung erläuterten Zahlenwert benennen.

Beispiel: 

Verständnisprüfung_NumerischeFragen

Anordnungsfragen

Bei Anordnungsfragen handelt es sich um Fragestellungen bei denen bestimmte Begriffe oder Bilder in die richtige Reihenfolge gebracht werden müssen. Mithilfe dieser Fragen können beispielsweise Prozessabläufe abgefragt werden.

Anordnungsfragen werden dabei meist mithilfe von Drag & Drop Lösungen umgesetzt.

Beispiel: 

6. Bringen Sie die Schritte in die richtige Reihenfolge:

Falsche Reihenfolge:

  • Erste Hilfe leisten
  • Anhalten und Unfallstelle sichern
  • Unfallstelle räumen
  • Unfallort nicht verlassen
  • Hilfe rufen
  • Schaden melden
  • Eigene Beweissicherung

Richtige Reihenfolge:

 

Zuordnungsfragen

Bei Zuordnungsfragen ist anders als bei Anordnungsfragen nicht die Reihenfolge entscheidend. Vielmehr müssen hier Begriffe, die auf einer Seite stehen, Begriffen auf der anderen Seite zugeordnet werden. Hierbei werden beispielsweise Wortpaare gesucht.

Beispiel: 

7. Wo sollten die nachfolgenden Gegenstände transportiert werden, um eine ausreichende Ladungssicherung sicherzustellen? Ordnen Sie die Begriffe links den Begriffen rechts zu (es sind möglicherweise mehrere Zuordnungen möglich):

  • Koffer
  • Notebook-Tasche
  • Smartphone
  • Handschuhfach
  • Halterung im Fahrzeuginneren
  • Kofferraum
  • Hinter dem Sitz

 

Markierungen

Bei Markierungsaufgaben müssen bspw. Gefahrensituationen auf einem Bild erkannt und mithilfe einer Markierung gekennzeichnet werden. Hierzu wird das Bild an der richtigen Stelle angeklickt.

Unterweisungen im Unternehmen  Im Rahmen von Unfallverhütungs- und Arbeitssicherheitsmaßnahmen ist der  Arbeitgeber gesetzlich dazu verpflichtet, Mitarbeiter regelmäßig zu Sicherheit  und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz zu unterweisen. Dies umfasst  beispielsweise Unterweisungen wie Erste Hilfe, Brandschutz oder  Bildschirmarbeit. Unterweisungen müssen regelmäßig wiederholt und dokumentiert  werden.   Mit LapID können Sie Arbeitssicherheitsunterweisungen einfach via E-Learning  durchführen und so Ihre Mitarbeiter orts- und zeitunabhängig unterweisen.Mehr  Informationen zu Unterweisungen erhalten.


Stefanie Effer

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