Der Fuhrpark-Rückblick 2020 und Ausblick 2021

Ein turbulentes Jahr 2020 liegt hinter uns und ein hoffnungsvolles Jahr 2021 steht vor uns. Bevor wir in Letzteres starten, möchten wir wie gewohnt einen Blick auf die Ereignisse in der Fuhrparkwelt und bei LapID im letzten Jahr werfen. Welche Fuhrparkthemen haben Sie und uns bewegt? Und in welchen Bereichen gab es Veränderungen? Zudem geben wir einen Ausblick auf das Jahr 2021.

Inhaltsverzeichnis:

Ein großes Dankeschön vorweg

Wir möchten uns herzlich bei Ihnen, unseren Kunden, Interessenten, Lesern und Zuschauern für Ihre Unterstützung, Teilhabe und Ihr Vertrauen bedanken. Es ist schön zu sehen, wie viel Zuspruch und Zusammenhalt in den vergangenen Monaten und Wochen sichtbar waren. Auch in Zukunft beantworten wir Ihre Fragen und Kommentare gern, greifen Ihre Wünsche, Vorschläge und Anregungen auf. Diese können Sie jederzeit an marketing@lapid.de senden. Wir hoffen, Sie auch 2021 für Fuhrparkthemen begeistern zu können und wünschen Ihnen einen guten Start und vor allem ein gesundes und frohes neues Jahr.

 

Rückblick 2020

Steueränderungen und Förderung der Elektromobilität im Januar

Das Jahr startete zunächst positiv und mit guten Neuigkeiten für Fuhrparkverantwortliche und Dienstwagenfahrer. Unser Gastautor Rechtsanwalt Lutz D. Fischer berichtete Mitte Januar unter anderem über weitere Maßnahmen zur Förderung von Elektromobilität. Demnach wurde die Halbierung der Bemessungsgrundlage bei der Dienstwagenbesteuerung bei privater Nutzung von Elektro- und Hybridelektrofahrzeugen verlängert. Zudem galt seit Jahresbeginn eine Sonderabschreibung in Höhe von 50 Prozent der Anschaffungskosten für Elektronutzfahrzeuge, elektrische Lieferfahrzeuge oder elektrische Lastenfahrräder. Auch die im Jahr 2019 wieder eingeführte Steuerbefreiung für das Jobticket wurde verlängert.

Mehr zu den Steueränderungen seit 2020 finden Sie im folgenden Beitrag:

Ebenfalls Mitte Januar präsentierte das BMVI einen Referentenentwurf zur Modernisierung des Wohnungseigentumsgesetzes im Hinblick auf die Elektromobilität. Demnach sollten Wohnungseigentümer und Mieter Anspruch darauf haben, dass diese auf eigene Kosten eine Lademöglichkeit für ein Elektrofahrzeug einbauen können. Der entsprechende Gesetzesentwurf wurde vom Bundestag im Herbst 2020 verabschiedet.

Einen inhaltlichen Überblick zu den Neuerungen im Wohnungseigentumsgesetz im Zusammenhang mit Elektromobilität gibt Rechtsanwalt Lutz D. Fischer im folgenden Beitrag:

Ihr Interesse an Elektromobilität ließ auch im Laufe des Jahres nicht nach. Beiträge rund um die Wallbox für zu Hause oder Arten der Elektromobilität sind nur zwei Beispiele, die besonders beliebt bei unserer Leserschaft waren. Einen Überblick über die wichtigsten Beiträge zur Elektromobilität: 

Sie haben Fragen zu unseren Compliance-Lösungen für Ihren Fuhrpark? Unser  Vertriebsteam berät Sie gerne.

Neuerungen bei LapID zum Jahresauftakt: Führerscheinkontrolle in Österreich

Auch wir bei LapID starteten mit einer Neuerung ins Jahr. Seit nun mehr einem Jahr ist die Führerscheinkontrolle mit der Driver App auch in Österreich möglich. Der Prozess gleicht dabei der Kontrolle deutscher Führerscheine: Der Dienstwagenfahrer kann die Kontrolle seiner Lenkberechtigung selbst über das Smartphone orts- und zeitunabhängig starten. In einem geführten Prozess werden Aufnahmen des EU-Kartenführerscheins und den darauf enthaltenen Sicherheitsmerkmalen erstellt. Die Aufnahmen werden verschlüsselt übermittelt, durch LapID in einem mehrstufigen Verfahren geprüft und nach Abschluss der Kontrolle wieder gelöscht.

Mehr zum Einsatz der Driver App in Österreich und den rechtlichen Grundlagen der Führerscheinkontrolle:

Alternative Antriebe und Klimaziele

Bevor unsere Welt im März auf den Kopf gestellt wurde, standen im Fuhrparkmanagement vor allem Themen wie alternative Mobilitätsangebote, alternative Antriebsmöglichkeiten und der Umweltschutz im Fokus. So hat sich beispielsweise unser Partner bfp mit der Frage beschäftigt, was Brennstoffzellenautos sind und welche Vor- und Nachteile sie im Vergleich zu herkömmlichen Antriebsarten haben. Auch die Frage nach den Auswirkungen der neuen CO2-Grenzwerte für das Fuhrparkmanagement haben wir uns gestellt und uns die Vorgaben genauer angeschaut:

Die (Fuhrpark-) Welt steht Kopf: Corona und seine Auswirkungen

Spätestens als Mitte März der erste Lockdown für Deutschland ausgerufen wurde, haben alle gewusst, dass dies kein normales Jahr werden würde. AHA-Regeln, Ausgangsbeschränkungen, geschlossene Schulen, Kitas, Geschäfte und Gastrobetriebe sowie abgesagte Events und Veranstaltungen – all das war nun Realität. Während die Auswirkungen auf die Wirtschaft noch nicht absehbar waren, stellten sich im Alltag ganz praktische Fragen – so auch im Fuhrparkmanagement. Wie laufen Termine und Kontrollen im Fuhrpark ab? Wie können Dienstwagenfahrer vor dem Virus geschützt werden? Diese und weitere Fragen haben Sie in der Zeit beschäftigt und wir haben Ihnen Antworten geliefert:

Und bei LapID?

Auch an uns ging der erste Lockdown nicht spurlos vorbei. Der Homeoffice-Arbeitsplatz war nicht mehr nur eine Alternative, sondern die einzige Lösung. Veranstaltungen wie der Branchentreff in Düsseldorf wurden abgesagt und vieles mehr. Aber gemeinsam mit unseren Partnern haben wir versucht, das Beste aus der Situation zu machen und flexibel zu bleiben. So verlegte der Fuhrparkverband als einer der ersten in der Branche im April 2020 eine Veranstaltung in den digitalen Raum. Das erste Online-Verbandsmeeting war geboren. Nach zweimaliger Absage der Veranstaltung Flotte! Der Branchentreff entschieden sich die Organisatoren ebenfalls für eine digitale Variante. Somit sollten Fuhrparkverantwortliche zumindest digital die Möglichkeit haben, sich mit anderen auszutauschen und weiterzubilden. Im September fand die Veranstaltung erstmalig statt.

„Durchatmen“ über die Sommermonate

Auch wenn weitere Veranstaltungen wie das bfp Fuhrpark-FORUM oder die FUBO abgesagt werden mussten, entspannte sich die Lage im Sommer ein wenig. Zwar war die Pandemie immer noch allgegenwärtig, aber sinkende Infektionszahlen sorgten für Lockerungen der Beschränkungen. Auch in der Fuhrparkbranche „gewöhnte“ man sich langsam an die Situation und war immer besser darauf vorbereitet. Damit rückten auch wieder andere Themen in den Fokus, die man über den Lockdown zum Jahresbeginn zurückgestellt hatte.

So erreichten uns vor allem viele Fragen rund um die Umsetzung der Fahrerunterweisung. Im Mittelpunkt standen dabei die Besonderheiten bei Elektrofahrzeugen und Kleintransporter sowie die Frage nach der Fahrerunterweisung bei dienstlich genutzten Privatfahrzeugen. Einen Überblick zu den Themen verschaffte vor allem Rechtsanwalt Lutz D. Fischer:

Produktneuheiten bei LapID: Die Krise als Chance nutzen

Für die meisten Unternehmen waren die vergangenen Monate nicht leicht und die durch die Pandemie ausgelöste Krise war spürbar. Wir wollten uns davon jedoch nicht entmutigen lassen und haben an unseren Produkten gearbeitet, Prozesse verändert und neue Ideen umgesetzt.

Mit LapID Free haben wir die kostenfreie und digitale Verwaltung der manuellen Führerscheinkontrolle ermöglicht. So behalten auch Fuhrparks mit ganz wenigen Fahrzeugen den Überblick in Sachen Führerscheinkontrolle und können die Dokumentation revisionssicher und digital durchführen.

Eine weitere praktische Neuerung ist die Fahrerlaubnisklassenüberwachung bei der Führerscheinkontrolle. Auf Wunsch von Kunden und Interessenten haben wir im vergangenen Jahr die Möglichkeit zur Überwachung von Führerscheinklassen und Schlüsselzahlen integriert. Insbesondere für Unternehmen mit Fahrern, die Fahrzeuge der Klassen C1, C1E, C, CE, D1, D1E, D und DE bewegen, ist das relevant. Denn diese Führerscheinklassen müssen alle fünf Jahre erneuert werden. Bevor der Führerschein abläuft, erhält der Fahrer frühzeitig eine Erinnerung über das LapID System, die bald auslaufende Führerscheinklasse zu verlängern.

Zwischen zweitem Lockdown und Impfstoff

Die letzten drei Monate des Jahres und die damit verbundene Herbst- und Winterzeit sorgten dann wieder für steigende Infektionszahlen bis hin zu einem erneuten, „milderen“ Lockdown. Doch bevor es dazu kam, konnte tatsächlich noch eine Veranstaltung unter strengsten Sicherheits- und Hygienevorkehrungen stattfinden: Anfang Oktober fand in Schwäbisch Hall der jährliche Flottentag bei SIGNal Design statt. Wir von LapID waren auch dabei und konnten die Freude über ein persönliches Wiedersehen trotz einzuhaltender AHA-Regeln spüren.

Neben der einzigen Fuhrparkveranstaltung des Jahres gab es im Herbst noch ein weiteres Highlight bei LapID. Unsere Lösung zur Verwaltung der UVV-Fahrzeugprüfung konnte an den Start gehen. Nun sind die drei wichtigsten Pflichten im Fuhrpark unter einem Dach bei LapID vereint. Bei der LapID Fahrzeugprüfung werden die Firmenfahrzeuge im Kundensystem in einer digitalen Fahrzeugakte angelegt und den zuständigen Personen bzw. Fahrern zugewiesen. Sobald eine UVV-Prüfung fällig ist, wird die hinterlegte Person automatisch an den Ablauf der Frist erinnert. Nach erfolgreicher UVV-Prüfung wird der Bericht in der Fahrzeugakte archiviert und eine neue Erinnerung zur nächsten UVV-Frist erstellt. Mehr zum Thema:

Auch zum Jahresende gab es im Fuhrpark noch spannende Themen. Dazu gehörten unter anderem die Digitalradio-Pflicht, ein Urteil zur Ladungssicherung bei der Paketbeförderung und ein Interview zur Ersteinweisung. Hier ein Überblick:

Das Jahr 2021: Alles wird besser?

Zwar ist die Pandemie noch nicht überstanden und ihre Nachwirkungen werden noch lange zu spüren sein, dennoch kann man vorsichtig optimistisch sein. Die Lage bleibt  weiterhin angespannt, aber der Impfstoff könnte durchaus etwas Ruhe bringen. Was das letztlich für das Fuhrparkmanagement bedeutet, gleicht einem Blick in die Glaskugel. Die Themen der vergangenen Jahre werden jedoch vermutlich auch 2021 wieder eine Rolle spielen. Beschleunigt durch die Pandemie wird die Digitalisierung des Fuhrparks weiter vorangetrieben.

Gerade für die Automobilindustrie werden die ersten sechs Monate des Jahres laut einer Dataforce-Prognose noch herausfordernd bleiben. Der Automarkt werde sich aber erholen und keinen solchen starken Einbruch wie 2020 erleben. Da ist ein Rückgang von 26 Prozent verzeichnet worden. Vergleichbar mit der Zeit der Eurokrise werde sich der Flottenmarkt schneller erholen als der Privatmarkt, erwartet Dataforce. Das werde auch durch die Förderung der Elektromobilität vorangetrieben.

Wir von LapID blicken zuversichtlich in dieses Jahr und hoffen, dass wir Sie auch wieder persönlich auf Veranstaltungen treffen können. Der bereits verlegte Branchentreff in Düsseldorf auf den 09. und 10. Juni 2021 ist hier der erste Lichtblick. Mit dem Flottentag und dem Fuhrpark-FORUM im Herbst werden hoffentlich weitere Möglichkeiten zum persönlichen Austausch geboten.

Auch 2021 widmen wir uns der Weiterentwicklung unserer Produkte. Dabei werden die Verbesserung der Driver App und die Ergänzung der Fahrerunterweisung und Fahrzeugprüfung um weitere Features im Fokus stehen. Was das Jahr darüber hinaus an Herausforderungen mit sich bringt, bleibt abzuwarten. Wir werden in jedem Fall positiv bleiben und Sie bestmöglich unterstützen. 

 

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Wissenswertes: Fuhrparkmanagement und Flottentipps

 


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