Der Arbeitsweg deutscher Pendler: So kommen Sie entspannt zur Arbeit

Geschrieben von Stefanie Effer am 31.10.17 09:01

arbeitsweg wie deutsche pendler zur arbeit kommen

Jeden Tag pendeln Millionen von Menschen zur Arbeit. Aber wie genau bewältigen sie diesen Weg? Die deutschen Berufspendler setzen hier auf Privatwagen, Dienstwagen, Züge und andere öffentliche Verkehrsmittel oder ganz CO² bewusst auf das Fahrrad. Wir geben Ihnen einen Überblick über den Arbeitsweg selbst, die Entfernungen, Beförderungsmittel und die Hindernisse sowie Tipps um trotzdem stressfrei am Arbeitsort anzukommen.

Der Arbeitsweg: Entfernung und Beförderungsmittel

Der Großteil der deutschen Pendler (76%) hat einen Arbeitsweg von unter 25 km. Nur 16% müssen Entfernungen von über 25 oder 50 km überwinden um zu ihrer Arbeitsstätte zu gelangen. Die meisten Pendler sind damit zwischen 10 und 30 Minuten unterwegs. Nur ein geringer Anteil von 5% ist länger als eine Stunde unterwegs.

Bei der Beförderungsart selbst muss unterschieden werden in welchem Gebiet man sich bewegt. In Ballungsräumen, z.B. dem Ruhrgebiet, ist der Anteil an PKW-Nutzern deutlich geringer als in ländlichen Regionen. Es wird vermehrt auf öffentliche Verkehrsmittel wie U-Bahn, Tram, Bahn und Bus gesetzt. Der Anteil der öffentlichen Verkehrsmittel in ländlichen Regionen ist hingegen deutlich geringer.

Der Arbeitsweg: Hindernisse

Jeder, der oft mit dem Auto unterwegs ist, kennt es. Gerade in Berufsverkehrszeiten steht man hier oft im Stau. Aber nicht nur der Stau ist ein Hindernis auf dem Weg zur Arbeit. Ist man an seinem Arbeitsort angekommen stellt sich die nächste Frage. Wo parkt man sein Auto? Stellt die Firma keinen Parkplatz oder kein Parkhaus zur Verfügung, was innerstädtisch vorkommen kann, muss man sich auf die lange Suche nach einem Stellplatz begeben. Zu den Kraftstoffkosten kommen dann auch noch die Kosten für Parkplätze hinzu.

Doch nicht nur beim Auto kann es zu Hindernissen auf dem Weg zur Arbeit kommen. Überfüllte Züge aufgrund von Bauarbeiten, Zugausfälle wegen Unwetters oder ganze Streckensperrungen machen auch hier den Pendlern das Leben nicht einfach. Da denkt man doch, dass das Fahrrad die beste Alternative wäre, umweltschonend und flexibel, aber auch hier kann man ab und an mit Behinderungen rechnen. Das größte Hindernis beim Radfahren zur Arbeit ist das Wetter. Schnee, Regen und Sturm hindern viele Pendler daran, ihren Arbeitsweg wie gewohnt zu bewältigen. Diese weichen dann in der Regel auf andere Beförderungsmittel aus.

Checkliste: Entspannt zur Arbeit

Ab 21 Minuten Fahrzeit empfinden wir den Weg zur Arbeit statistisch als Stress. Es gibt allerdings viele Möglichkeiten, um den Weg zur Arbeit trotz Pendler-Dasein entspannter zu gestalten. Die nachfolgende Checkliste fasst die wichtigsten Maßnahmen kurz zusammen:

  • Planen Sie ausreichend Zeit ein: Nichts ist unentspannter als gestresst in den Tag zu starten und unter Zeitdruck zu stehen
  • Bilden Sie Fahrgemeinschaften: Gemeinsam fährt es sich einfacher und entspannter. Man fokussiert sich nicht auf die Hindernisse auf dem Weg zur Arbeit und tauscht sich zusätzlich mit Kollegen aus.
  • Nutzen Sie die Zeit in öffentlichen Verkehrsmitteln: Lesen Sie ein Buch oder hören Sie Musik
  • Kombinieren Sie Pendlerfahrten mit privaten Erledigungen: Vermeiden Sie doppelte Fahrten und gehen Sie beispielsweise direkt nach der Arbeit einkaufen anstatt erst nach Hause zu fahren.
  • Nutzen Sie alternative Fortbewegungsmöglichkeiten: Pedelecs oder E-Bikes halten Sie fit und unterstützen Sie gleichzeitig auf dem Weg zur Arbeit
  • Nehmen Sie Gleitzeit- und Homeoffice-Regelungen in Anspruch: So vermeiden Sie Stresszeiten wie z.B. Ferienstarts oder Brückentage
  • Nutzen Sie Alternativen zum Radio: Hören Sie Hörbücher im Auto, um sich vom Pendeln abzulenken

Mit diesen Maßnahmen können Sie die Hindernisse im Pendlerleben besser bewältigen.

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Themen: Fuhrparkmanagement

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